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Projektnews September 2005: Der Schlussbericht zur Phase 1 des Evaluationsprojekts ist beim Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF in gedruckter Form erschienen und kann dort bestellt werden (zum Schlussbericht). Januar 2005: Mitte August konnte der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) und dem Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (seit 1. Januar 2005 "Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF") der Schlussbericht zur Phase 1 des Evaluationsprojekts EVAMAR übergeben werden. Der Bericht wurde im Oktober von der EDK-Planarkonferenz behandelt. Diese hat zusammen mit dem Bund das weiter Vorgehen festgelegt (siehe Pressemitteilung EDK/SBF, pdf-Dokument, 330 kB). Die Ergebnisse der Evaluation wurden im Januar 2005 von der EDK und dem SBF publiziert und kommuniziert (zum Schlussbericht). EVAMAR, Phase 2: Fortführung der Untersuchung Die Fortführung der Untersuchung wird derzeit
geplant. In der Phase 2 soll der Ausbildungsstand der Gymnasiastinnen
und Gymnasiasten
am Ende ihrer Ausbildung evaluiert werden (siehe
Pressemitteilung EDK, pdf-Dokument,
160 kB). Frühere Meldungen Neuer Leiter Teilprojekt 3 Das von der Bildungsplanung Zentralschweiz in Luzern getragene Teilprojekt 3 "Schulorganisation und Entwicklung", hat einen neuen Projektleiter: Stefan Müller übernimmt die Projektleitung von Felix Oggenfuss, der das Projekt aber weiter begleiten wird. Projektzeitplan In der Zeitplanung des Projekts haben sich einige Änderungen ergeben. Die Befragung der Lehrpersonen (Teilprojekt 2) wird neu zeitgleich mit der Befragung der Schülerinnen und Schüler Ende Februar bis Anfang April 2003 durchgeführt. ABF wird zu "BiEv" Das Amt für Bildungsforschung des Kantons Bern wird seit 1. Januar 2003 als Abteilung des Generalsekretariats des Berner Erziehungsdirektion geführt und heisst neu "Bildungsplanung und Evaluation" oder kurz: "BiEv". Vollerhebung in 15 Kantonen
Den Kantonen wurde angeboten, die Befragungen der Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen nicht nur in einer Stichprobe, sondern in allen Maturitätsschulen des Kantons durchzuführen. 15 Kantone, die etwa drei Viertel aller Schweizer Maturandinnen und Maturanden ausbilden, haben sich für eine Vollerhebung entschieden (die Kantone AG, BE, FR, GE, GL, GR, JU, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, VD und ZH). Die Vollerhebung hat den Vorteil, dass alle Maturitätsschulen eines Kantons wertvolle Daten für eine Selbstevaluation erhalten. Den Kantonen erlauben die Daten eine bessere Evaluation ihrer Umsetzungsstrategie. EVAMAR-Artikel im "Gymnasium Helveticum" In der Ausgabe Nr. 01/2003 erschien ein Artikel mit ersten Resultaten zum Projekt EVAMAR. Darin macht sich Erich Ramseier, der Gesamt-Projektleiter, Gedanken über die unterschiedlichen Strategien der Kantone und Maturitätsschulen beim Angebot der Schwerpunktfächer. Schulen, die sich auf wenige Schwerpunktfächer spezialisiert haben, stehen Schulen mit einem breiten Angebot gegenüber. Zum Artikel (pdf-Dokument 30 kB). EVAMAR-Befragung in den Schulen
In der ersten Märzwoche 2003 begann in den Schulen die EVAMAR-Haupterhebung. Rund 80% aller Maturandinnen und Maturanden in den Abschlussklassen der gesamten Schweiz und etwa die Hälfte aller Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im 10. Schuljahr erhielten einen Fragebogen. Gleichzeitig wurden rund 3500 Lehrkräfte befragt, die in einer Abschlussklasse unterrichten. Einbezogen wurden insgesamt etwa 25'000 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Es werden zudem alle Schulleitungen und die verantwortlichen Stellen in den Kantonen befragt. Die Untersuchung ist von beträchtlicher Komplexität: Es werden nicht nur viele Personen befragt, die Befragung erfolgt zudem in drei Sprachen und es werden mehrere Themen gleichzeitig bearbeitet. Pressemitteilung zum Beginn der Befragung vom 28.2.2003 (pdf, 66 kB). Abschluss der Hauptbefragung Ende Mai 2003 konnte die schriftliche EVAMAR-Hauptbefragung der Lehrpersonen sowie der Schülerinnen und Schüler abgeschlossen werden. Von den rund 25'000 versandten Fragebogen wurden etwa 24'000 ausgefüllt und an uns zurückgesandt. Die Rücklaufquote der Befragung der Abschlussklassen und des zehnten Schuljahres beträgt fabelhafte 95%. Auch an der Befragung der Lehrpersonen haben je nach Sprachregion zwischen 71 und 80% der befragten Lehrerinnen und Lehrer teilgenommen. Die am Projekt beteiligten Personen freuen sich über dieses ausgezeichnete Ergebnis und danken allen befragten und an der Erhebung beteiligten Personen. Die Phase der Datenerhebung ist damit weitgehend, aber noch nicht vollständig abgeschlossen: Vor allem die Befragung der Schulleitungen durch das Projektteam 3 "Schulorganisation und Entwicklung" ist noch im Gange. Und auch für die Teilprojekte 1 "Laufbahn und Erfolg" und 2 "Fächerübergreifende pädagogische Ziele" sind noch kleinere Befragungen notwendig. Derzeit werden die ausgefüllten Fragebogen beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation erfasst. Wegen eines technischen Problems hat sich die Verarbeitung leider verzögert. Die Daten werden deshalb erst im Juli für Analysen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund kann die geplante Rückmeldung an die Schulen erst im September erfolgen. Erste Ergebnisse: Nach dem Abschluss der Datenerfassung und -aufbereitung konnte im Herbst 2003 den beteiligten Schulen und den Kantonen, in denen eine Vollerhebung durchgeführt wurde, bereits eine umfangreiche Rückmeldung mit Tabellen und Grafiken zur Abschlussbefragung übergeben werden. Im neuen Bulletin
(pdf, 190kB) werden einige interessante Ergebnisse der Befragung
der Abschlussklassen und der Schulleitungen in aller Kürze dargestellt
und kommentiert.
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