COST – Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet
der wissenschaftlichen und technischen Forschung
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- COST (Europäische Zusammenarbeit
auf dem Gebiet der wissenschaftlichen
und technischen Forschung)
In der Schweiz ist COST (Europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und technischen Forschung) neben EUREKA und den EU-Rahmenprogrammen eine der drei Säulen der Forschungszusammenarbeit mit Europa. COST bietet den Schweizer Forschenden die Möglichkeit, sich an einer europäischen Verbundforschung gleichberechtigt zu beteiligen. Das Ziel ist die internationale Koordination und Vernetzung nationaler Forschungsaktivitäten.
COST wurde 1971 durch eine Ministerkonferenz für Wissenschaft und Technologie gegründet und stellt die älteste europäische Forschungsinitiative dar. Die Schweiz gehört als Gründungsmitglied vollberechtigt dazu. COST ermöglicht es den nationalen Forschungseinrichtungen und -instituten, Hochschulen und der Privatwirtschaft gemeinsam an einem breiten Spektrum von F+E-Tätigkeiten mitzuwirken, vor allem in der Grundlagenforschung und im präkompetitiven Bereich.
COST hat heute 35 Mitgliedstaaten. Israel ist als kooperierender Staat an COST beteiligt. Seit 1989 können auch Institutionen aus Nicht-COST-Mitgliedstaaten an den Forschungsvorhaben mitwirken.
Für die finanziellen, wissenschaftlichen und administrativen Belange von COST in der Schweiz ist das Staatssekretariat für Bildung und Forschung SBF zuständig.