Projektgebundene BeiträgeMit den projektgebundenen Beiträgen werden gemeinsame Anliegen der Kantone und des Bundes unterstützt, die von gesamtschweizerischer Bedeutung sind. In den Jahren 2008-2011 werden mit den vom Parlament gesprochenen 250 Millionen Franken erneut Projekte gefördert, die die Kooperation an den Schweizer Universitäten im Bereich von Lehre und Forschung stärken sowie Fachhochschulen und ETH-Bereich mit einbeziehen sollen. Sie sind in drei Kategorien eingeteilt: Kategorie A: Projekte, die für den Bund von strategischer Bedeutung sind und nationale Wichtigkeit haben. Es handelt sich um Projekte im Bereich der Systembiologie (SystemsX.ch) und der Nanotechnologie (NanoTera.CH), Netzwerke im Bereich der öffentlichen Gesundheit (www.ssphplus.ch), des Verwaltungsmanagements (www.idheap.ch) und der Filmausbildung (www.reseau-cinema.ch), der Verstärkung der internationalen Studien (www.graduateinstitute.ch) und Entwicklung, der Chancengleichheit (www.crus.ch) und Gender Studien (www.gendercampus.ch) wie auch der Chiropraktorenausbildung. Kategorie B: Projekte von strategischer oder infrastruktureller Bedeutung, die allen Universitäten zugute kommen: Doktoratsprogramme, Bologna-Koordination, Hochschulmonitoring, die elektronische Bibliothek (www.e-lib.ch), die Authentifizierungs- und Autorisierungs-Infrastruktur (www.switch.ch), Ranking und Benchmarking, Kostenrechnung in der Medizinausbildung. Kategorie C: Projekte, an denen sich ebenfalls mehrere Hochschulen beteiligen, mit der Absicht, die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen zu stärken, um Schwerpunkte festzulegen und insbesondere die Portfoliobereinigung voran zu bringen. Die Projekte umfassen bisher die Bereiche Architektur, Psychologie, Religion und Wirtschaft, internationales Wirtschaftsrecht, Teilchenphysik, optisch hyperspektrale Fernerkundung, Grundlagenphysik, Geologie und Hydrologie; Erdwissenschaften und Physik (Light&Matter), Mobilität und Excellenz. Weitere Projekte zur Portfoliobereinigung werden im Laufe 2009 hinzukommen. Für die Gewährung der projektgebundenen Beiträge ist die Schweizerische Universitätskonferenz zuständig. Die Verantwortung für das Controlling obliegt dem SBF.
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